ENERGIETECHNIK-TAGUNG DES OVE

100 Prozent erneuerbar

Innovative Technologien für eine zu 100 Prozent erneuerbare Stromversorgung stehen im Fokus der Energietechnik-Tagung am 16. und 17. Oktober in Innsbruck – veranstaltet vom Österreichischen Verband für Elektrotechnik (OVE). Thematische Schwerpunkte: Flexibilitätsoptionen und Speicher, Sektorkopplung sowie Netz- und Versorgungssicherheit.

IT-Consulter Albrecht Reuter: „Künftig werden alle technischen Komponenten systemisch integriert.“

Stromspeicher und Flexibilitätsoptionen sowie Sektorkopplung werden in Zukunft die hohe Netz- und Versorgungssicherheit gewährleisten müssen, meint OVE-Vorstandschef Herbert Popelka: „Die Erwartungshaltung an neue und innovative Technologien ist enorm. Fest steht, dass Strom zukünftig eine noch zentralere Rolle einnehmen wird.“

Zu Beginn der Tagung, die von Unternehmen wie ABB, Phoenix Contact und Schneider Electric gesponsert wird, informiert Jürgen Schneider, Sektionschef der Klimasektion im Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus, über die Klimaschutzstrategie des Bundes und die Umsetzung der #mission2030. Im Anschluss spricht Tiwag-Vorstandschef Erich Entstrasser über die künftigen Anforderungen an eine sichere Stromversorgung.

„Eine schöne Vorstellung!“

Albrecht Reuter, Geschäftsführer von Fichtner IT Consulting, berichtet über Technikwandel und daraus folgende Markterfordernisse: „Künftig werden alle technischen Komponenten systemisch integriert, alle Geschäftspartner kooperieren, alle Geschäftsmodelle ergänzen sich, alle Menschen partizipieren. Dies ist eine in jeglicher Hinsicht anspruchsvolle, aber schöne Vorstellung!“ Den klassischen Erzeugungstechnologien widmet sich VGB PowerTech-Chef Oliver Then: „Das Energiesystem der Zukunft wird in hohem Maße auf volatilen erneuerbaren Energiequellen basieren. Regelbare Kraftwerksanlagen spielen hier eine wichtige Rolle“.