Smart Home

Loxone mit neuer Home Connect Schnittstelle

Damit können Haushaltsgeräte von Bosch, Siemens, Neff und Gaggenau noch schneller in die Loxone-Installation integriert werden.

Automatisierung ist der Schlüssel: Wirklich smart ist ein Gebäude erst, wenn es selber weiß, wann was zu tun ist. Das wird jetzt in weiteren Bereichen möglich, wenn die intelligente Gebäudeautomation von Loxone auf smarte Haushaltsgeräte trifft, die mit Home Connect verbunden sind. Dank der Home Connect Schnittstelle ist das ab sofort der Fall. Mit ihr können die Haushaltsgeräte etwa von Bosch, Siemens, Neff oder Gaggenau un voll in die Automation von Loxone integriert werden.

Ein Beispiel für die dadurch mögliche, effizientere Energienutzung: So gibt es mittlerweile viele Gebäude, die selber Energie produzieren, sei es durch eine Photovoltaikanlage, ein Windrad oder andere erneuerbare Energieformen. Dabei ist es sinnvoll, den selbst produzierten Strom nicht ins Netz zu speisen, sondern für einen möglichst hohen Eigennutzungsgrad zu sorgen. Denn die Erstattungen der Versorger richten sich ebenfalls nach Angebot und Nachfrage: Scheint die Sonne, erhalten Besitzer von PV-Anlagen unter  Umständen weniger Geld, weil das Angebot groß ist. Dank der Home Connect Schnittstelle übernimmt diese Steuerung das Energiemanagement des Miniserver - das Gehirn jeder intelligenten Gebäudeautomation von Loxone. So kann der Miniserver zum Beispiel bei einem Geschirrspüler den Start des Programms verzögern, etwa wenn die Sonne mal hinter Wolken verborgen ist, um später den eigenen Strom nutzen zu können.

Der Miniserver berücksichtigt bei seinen Entscheidungen das gesamte Energiemanagement des Gebäudes und kann etwa bei Lastspitzen bis zu zwölf Geräte einschalten, statt die Energie ins Netz zu speisen. Die Bewohner können selbstverständlich die Energienutzung priorisieren. So kann, wer zum Beispiel ein Elektrofahrzeug sein Eigen nennt, eine Uhrzeit angeben, bis wann dieses aufgeladen sein soll. Der Miniserver steuert dann die Energienutzung des Gebäudes so, dass zur gewünschten Uhrzeit das Fahrzeug einsatzbereit ist.

Die neue Schnittstelle steigert auch die Sicherheit. So aktivieren Bewohner durch einen 3-Fachklick auf den Loxone Touchtaster am Ausgang die Funktion „Haus verlassen“. Der Miniserver weiß nun, was zu tun ist. Er schaltet die Alarmanlage an, fährt die Heizungen gegebenenfalls runter, prüft und informiert, ob Türen und Fenster geschlossen sind. Dank der neuen Schnittstelle Home Connect kann der Miniserver bei Abwesenheit der Bewohner nun aber auch gezielt Home Connect Haushaltsgeräte wie den Backofen oder die Kaffeemaschine ausschalten. Das Resultat: Die Bewohner können ruhigen Gewissens zur Arbeit oder in den Urlaub fahren.