KONKURSVERFAHREN ÜBER AT-ELEKTROTECHNIK

Nach Zahlungverzug pleite

Noch bis 13. November haben Gläubiger der Wiener AT-Elektrotechnik GmbH Zeit, ihre Forderungen anzumelden. Laut AKV ist eine Unternehmens-Fortführung angestrebt. Antrag auf Sanierung wurde jedoch noch keiner eingebracht.

Nachdem ein Geschäftspartner nicht zahlte, wurde es auch für einen Wiener Elektrotechnik-Betrieb eng.

Per Eigenantrag wurde das Konkursverfahren über die AT-Elektrotechnik GmbH aus dem zweiten Wiener Gemeindebezirk am Handelsgericht Wien eröffnet. Begründet wird dies mit Liquiditätsengpässen, wodurch der Elektroinstallations-Betrieb seinen laufenden Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen könne. Verantwortlich für die finanziellen Troubles sei der Zahlungsverzug eines Geschäftspartners. Die Verbindlichkeiten – noch ohne offene Dienstnehmerforderungen – beziffert der Alpenländische Kreditorenverband mit knapp 187.000 Euro.

Wie geht's nun weiter?

Nach ersten Informationen sind von der Pleite 16 Gläubiger betroffen. Die Anmeldefrist läuft bis zum 13. November. Für den 27. November wurde die erste Gläubigerversammlung anberaumt. Masseverwalterin ist die Wiener Rechtsanwältin Michaela Tschiderer.

Gegründet wurde die AT-Elektrotechnik GmbH im Jahre 2012 als Ademi & Co. GmbH. Nach eigenen Angaben wurde bereits vor dem Konkursantrag eine Reorganisation eingeleitet: Künftig will man sich auf weniger Auftraggeber konzentrieren, Personal wurde abgebaut. Geschäftsführer und Gesellschafter Talip Asani möchte das Unternehmen demnach nach einer Sanierung fortführen.