Licht und Leuchten

Signify erneuert Beleuchtung bei RB Leipzig – Virenbekämpfung inklusive

Beleuchtung ist Licht an und fertig? Nicht wenn man sich ansieht, welche smarten Konzepte die neue Partnerschaft zwischen Signify und RB Leipzig plant. Wie damit sogar Viren in der Mannschaftskabine bekämpft werden sollen, lesen Sie hier.

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Ein neuer Stern am Fußballhimmel? Nicht ganz, aber ähnlich hell – eine neue Beleuchtung. Signify, ein niederländisches Unternehmen für Beleuchtung und Lichtlösungen, wird jetzt offizieller Partner des Fußballvereins Red Bull Leipzig.

Ein Grundstein für die Partnerschaft ist der Wunsch des Vereins, die Red Bull Arena zu modernisieren – hier soll das Lichtkonzept eine zentrale Rolle spielen. Die Partnerschaft beinhaltet deswegen unter anderem eine Umrüstung und smarte Steuerung der Lichtanlagen im Stadion. Und die Besucher sollen sich künftig auch an speziellen Lichtstimmungen erfreuen.  

Herzstück der neuen Beleuchtungsanlage ist Interact, eine IoT-Lichtmanagement-Lösung von Signify. Mit dieser wird zukünftig die gesamte vernetzte Beleuchtung des Stadions – die des Spielfelds genauso wie die der Gastronomiebereiche – auf einem Dashboard verwaltet.

„Wir haben noch viel mehr vor“

Ganz neu ist die Zusammenarbeit nicht. Das Flutlicht wurde schon letzte Saison mit dem Philips Arena Vision LED-System erneuert – Signify führt Philips-Produkte –, jetzt soll unter anderem für die Mixed-Zone ein neues Digitalkonzept kommen. Im Zuge weiterer Bauphasen sollen auch der Stadion-Fanshop und einzelne Segmente des Hospitality-Bereichs an das Interact-System angeschlossen werden.

Neuerungen werden auch schon von außen sichtbar sein, denn mit der neuen Saison erscheint die Südfassade der Arena in den Farben des Vereins. Die Farbgebung der Beleuchtung ist außerdem flexibel veränderbar. In den nächsten zwei Jahren soll die Fassadenbeleuchtung weiter ausgebaut und das Stadiondach durch Philips Color Kinetics Leuchten illuminiert werden. Auch diese werden in die IoT Plattform eingebunden, das ermöglicht individuelle Lichtszenen, Wartungsmanagement und die Vernetzung mit der restlichen Beleuchtung.

Kosteneinsparung und Luftdsinfektion

Signify hat schon zuvor Sportbeleuchtung hergestellt. „Mit RB Leipzig haben wir aber noch viel mehr vor“, sagt Roger Karner, Geschäftsführer von Signify in der DACH-Region. „Wir wollen gemeinsam zeigen, wie das Stadion der Zukunft aussieht. Dabei geht es vor allem um eine smarte, vernetzte Beleuchtung, die noch mehr bietet als großartiges Licht. Das Wichtigste ist und bleibt natürlich das Geschehen auf dem Platz, aber Licht wird zukünftig das Stadionerlebnis grundlegend verändern: Von Navigation im Stadion, über erhöhte Sicherheit im Innenraum unter anderem mit Desinfektion der Luft durch UV-C-Technologie, bedarfsgerechter Ausleuchtung der Zuwege bis hin zu Internetverbindungen über Lichtwellen.“

https://youtu.be/F8bsZOiXXv4

Auch ein anderer Nutzen soll aus der Partnerschaft gezogen werden. „Durch die Langlebigkeit von LED und die Zuverlässigkeit der Systeme können wir zum einen Energieverbrauch und Kosten einsparen, zum anderen auch den Wartungsaufwand im laufenden Betrieb senken“, sagt Matthias Reichwald, Chief Commercial Officer von RB Leipzig.

Außerdem wird an die aktuelle Situation gedacht. Denn mit einigen Signify-Produkten sollen Viren und Bakterien durch UV-C-Licht bekämpft werden können. So sollen nun durch UV-C-Licht Oberflächen und Raumluft im Stadion desinfiziert werden. Mit Start dieser Saison wird die UV-C-Technologie erstmals in der Mannschaftskabine der Bullen getestet.