Förderung

Solarthermie-Förderung des Klima- und Energiefonds geht mit Neuerung in zehnte Runde

Seit zehn Jahren gibt es das Förderprogramm für solare Großanlagen. Dieses Jahr können auch Nicht-Wettbewerbsteilnehmer eine Unterstützung erhalten.

Solarthermie Förderpolitik Klima- und Energiefonds

Auch heuer wieder startet der Klima- und Energiefonds sein Förderprogramm für solare Großanlagen. Das Programm „Solarthermie – große Solaranlagen“ gibt es seit mittlerweile zehn Jahren. Gefördert werden damit betriebliche Installationen innovativer solarthermischer Anlagen ab 100 Quadratmetern. Zu den Zielgruppen gehören unter anderem Produktionsbetriebe, Energieversorger und Tourismusbetriebe.

Gefördert werden konkret solare Prozesswärme, solare Einspeisung in netzgebundene Wärmeversorgungen, hohe solare Deckungsgrade, Solarthermie in Kombination mit Wärmepumpe inklusive PVT-Kollektoren, sowie innovative Ansätze.

Die Unterstützungen sollen für einen schnelleren Ausbau der CO2-neutralen Wärmeerzeugung hilfreich sein. Dazu Bundesministerin Leonore Gewessler: „Mit Solarthermie bauen wir an der Energiewende und schaffen CO2-neutrale Wärmeversorgung für unsere Zukunft. So schützen wir unser Klima und machen Österreich unabhängig von fossilen Importen. Mit dieser Förderung konzentrieren wir uns auf Großanlagen – gerade sie erzeugen kostengünstig und effizient Wärme.“

Zusätzliche Förderanreize kommen durch EU-Kofinanzierung aus   dem Programm „LE 14–20“. Bestimmte Projekte in Klima- und Energie-Modellregionen können so bis zu 2,5 Millionen Euro Gesamtinvestitionskosten erhalten.

„Unabhängig von fossilen Importen machen“

Was dieses Jahr neu ist: Erstmals können auch Planungs- und Machbarkeitsstudien für Anlagen ab 5.000 Quadratmeter gefördert werden. Außerdem gibt es erstmals einen Zuschlag von fünf Prozent für innovative Speicherlösungen für KMU und Nicht-Wettbewerbsteilnehmer, sowie fünf Prozent für Nicht-Wettbewerbsteilnehmer mit einer Kollektorfläche bis 2.000 Quadratmeter.