GROSSES BEWEGEN MIT KLEINEN ANLAGEN

Wie geht’s mit der PV-Kleinanlagenförderung weiter?

Mit November endet die Förderschiene für Photovoltaik-Kleinanlagen des Klima- und Energiefonds. Wie’s danach weitergeht, ist ungewiss. Photovoltaic Austria-Vorstandschef Herbert Paierl mahnt eine rasche Lösung ein, um die von der Politik geforderte „Mitmach-Bewegung der Bevölkerung“ nicht verhungern zu lassen.

Herbert Paierl: „Bevölkerung und Elektrotechniker im Dunkeln zu lassen, ist äußerst fahrlässig!“

Noch ist nicht absehbar, wann die Kleinanlagenförderung des Klima- und Energiefonds fortgesetzt wird. „Das Desaster des Jahres 2018, in dem die Förderung erst Monate nach dem Beginn der Bausaison gestartet wurde, darf sich keinesfalls wiederholen“, meint Paierl. Aufgrund des späten Förderstarts sei es im Vorjahr zum Teil sogar zur Freistellung von Mitarbeitern bei Installationsbetrieben gekommen.

Förderung von PV-Kleinanlagen beibehalten
 

Ein kürzlich beschlossenes Notpaket der Regierung (PUNKTUM berichtete) sorgt vorerst im größeren Anlagensegment für Kontinuität. Bei den Kleinanlagen fehlt derzeit noch die langfristig tragfähige Struktur. Der PVA-Chef plädiert dafür, die bisherigen Fördermodalitäten beizubehalten: „Über die Jahre optimiert, ermöglicht die Förderschiene eine klare und einfach kalkulierbare Handhabung, perfekt für Endkunden. Damit schafft diese breitenwirksame Förderschiene auch die Grundlage für die von der Politik viel zitierte Mitmachbewegung der Bevölkerung, die das Rückgrat der Energiewende bildet.“