SONEPAR-PARTNERTREFF

„Wir investieren in die Zukunft“

Nach einem erfolgreichen 2020 kann Sonepar im laufenden Jahr nochmals kräftig beim Umsatz zulegen. Damit will man sich jedoch nicht zufrieden geben: In den kommenden drei Jahren werden 30 Mio. Euro investiert.

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Die Sonepar-Geschäftsführer Michaela Wambach-Gschaider und Uwe Klingsbigl im Gespräch mit Elektropraxis-Chefredakteur Reinhard Ebner.

Der letzte Sonepar-Partnertreff hatte im Herbst 2019 in Graz mit Rekordbeteiligung stattgefunden. Es folgte eine lange, Corona-bedingte Durststrecke. Umso größer war die Vorfreude auf die Veranstaltung in Wien, die nun Mitte Oktober über die Bühne ging. „70 Aussteller hatten wir uns als internes Ziel gesetzt“, bekennt Geschäftsführer Uwe Klingsbigl. „Geworden sind’s 122. Das ist der zweitstärkste Ausstellerbestand in der Geschichte des Partnertreffs.“ 1.500 Besucher fanden sich an den beiden Messetagen in der Marx-Halle ein. Gut besucht war auch die Abendveranstaltung, musikalisch herrschte der „Wiener Wahnsinn“ – so der Name der Band des Wiener Landesinnungsmeisters Christian Bräuer.

Am Vorabend der Messe lud Sonepar zum Lieferanten-Event. 300 geladene Gäste folgten der Einladung. Nach einleitenden Worten von Uwe Klingsbigl informierte Prokurist Hannes Rechling über das Projektgeschäft. Geschäftsführerin Michaela Wambach-Gschaider durfte über die im August begonnene Erweiterung des Logistikzentrums in Sattledt sowie über weitere Großprojekte sprechen.

In Spendierlaune

Sonepar setzt einiges in Bewegung – und das ist durchaus wörtlich zu nehmen: In Sattledt werden 30.000 Kubikmeter Erde abgetragen, 3.000 Lkw-Fuhren sind dafür zu bewältigen. Bis 2022 soll die Erweiterung abgeschlossen sein, bis 2023 wird die Logistik in Sattledt weitestgehend automatisiert. Was es dem Kunden bringt? Mehr Lagerfläche und Flexibilität sorgen für höhere Verfügbarkeit und noch schnelle Reaktionszeiten. Als Human-Resources-Verantwortliche denkt Wambach-Gschaider freilich auch an die Mitarbeiter: „Wir bieten helle, lichtdurchflutete Arbeitsplätze. Ziele ist nicht, den Mitarbeiterstand zu reduzieren, sondern Rahmenbedingungen zu schaffen, in denen sich alle wohlfühlen.“

Mit dem Umbau in Oberösterreich ist es nicht getan. Eine substanzielle Summe wird bis zum kommenden Jahr in eine interne Software-Umstellung investiert, die die Systeme sicherer macht und für reibungsfreie Abläufe sorgen soll. Nicht zu vergessen die bereits abgeschlossene Erweiterung in Salzburg, der Standort wurde um ein Abhollager ergänzt. Soko 24/7 (Warenverfügbarkeit rund um die Uhr) ist damit nun flächendeckend in ganz Österreich ausgerollt. Dazu kommt die Gebäudesanierung inklusive Ergänzung um Schulungsräume, Lounge-Bereich und Aufzug am Standort Innsbruck.

5 Mio. Euro werden darüber hinaus bis 2023 in einen neuen Standort in Graz investiert, wo die bisherigen Sonepar- und GFI-Standorte zusammengeführt werden. GFI rückt damit endgültig unters Sonepar-Dach, die Marke läuft aus. Summa summarum werden für die angeführten Projekte 30 Mio. Euro innerhalb der kommenden drei Jahre investiert.

Es geht aufwärts

Befeuert wird die Investitionslaune durch das starke Wachstum: Nach einem Umsatzplus von zehn Prozent auf 280 Mio. Euro im Jahr 2020 geht’s heuer noch mal kräftig rauf. Klingsbigl spricht von „bislang zweistelligem Wachstum mit einem Zweier vorn“. Die Gründe dafür: „Es ist viel an Liquidität vorhanden, die Menschen haben Geld. Themen wie PV und Blackout tragen das Ihrige bei. Außerdem gewinnen wir Marktanteile von unserem Hauptbewerb.

Über dem Markt wachsen die Markensiegel-Partner von Sonepar. 18 Industriepartner zählen zurzeit zu diesem elitären Kreis. Sonepar garantiert ständige Verfügbarkeit der entsprechenden Produkte. Dazu kommen fünf Jahre Gewährleistung und bis zu 500 Euro Arbeitskostenerstattung im Fall eines Schadens.

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