Fachtagung : Batteriespeicher im Aufwind – und der Brandschutz zieht nach

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Mehr Batteriespeicher erfordern auch mehr Know-how im Brandschutz.

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Der Markt für Batteriespeicher wächst nicht nur, er boomt. In Zahlen bedeutet das: Während alleine bei PV-Speichersystemen 2021 noch 66 MW Speicherleistung neu installiert wurden, kam es in den Folgejahren zu einer Versiebenfachung des Marktvolumens: 2024 betrug die neu installierte Speicherleistung bereits 464 MW. 

Der Trendkurve zeigt also eindeutig nach oben. Laut Zahlen von PV Austria liegt das daran, dass einerseits der Strombedarf stark im Steigen ist: Der Strombedarf wird sich demnach bis 2024 auf 125 TWh verdoppeln. 

Andererseits liegt es daran, dass dieser wachsende Strombedarf nur mehr mit der bekanntermaßen volatilen Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen zu decken ist: PV Austria prognostiziert, dass sich der Flexiblitätsbedarf – also jene Menge an Energie, die man verlagern und speichern muss, weil sich Erzeugung und Verbrauch nicht decken – auf 41 TWh versechsfachen wird. 

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Klassische Speicherkraftwerke reichen nicht mehr

Bei klassischen Speicherkraftwerken, also Pump- und Reservoir-Speicher, ist Ausbaupotenzial aber begrenzt. Heute decken diese bereits 5,6 GW Speicherleistung ab. Selbst optimistischen Prognosen gehen davon aus, dass die Kapazität von Speicherkraftwerken bis 2040 nur auf etwa 8,9 GW gesteigert werden kann.

Das macht einen enormen Zuwachs bei den Batteriespeichern nötig. Geht man derzeit von einer installierten Speicherleistung von 1,1 GW aus, so muss diese laut den Prognosen bis 2030 auf 5,1 GW und bis 2024 sogar auf 8,7 MW steigen. Der Großteil davon wird auf Kleinspeicher entfallen, also Batteriespeicher für Haushalt und Gewerbe.

>> Batteriespeicherbedarf in Österreich: 9 Gigawatt in 15 Jahren

Stromspeicherkapazitäten heute, 2030 und 2040

- © PV Austria

Konsequenter Brandschutz gefordert

„Die zunehmende Verbreitung von Photovoltaik-, Stromspeicherungs- und Windkraftanlagen erfordert konsequente, präventive Brandschutzmaßnahmen, um Brandrisiken zu minimieren und Haftungsrisiken zu reduzieren“, weiß Pius Schafhuber, geschäftsführender Gesellschafter von B&C Brandschutz & Consulting. Der überwiegende Teil der durch PV- und Stromspeicheranlagen verursachten Brände wird durch Mängel bei Planung, Installation und Betriebsführung verursacht. 

Welche Brandrisiken es gibt, welche Anforderungen diesbezüglich die OIB-Richtlinie stellt und was im Praxisfall bei jeder Anlage für den Brandschutz getan werden muss, das thematisiert B&C im Rahmen der Fachtagung „Brandschutz für Photovoltaik-, Stromspeicherungs- und Windkraftanlagen“ am 13. November in Wien.

Brandschutz-Experte Pius Schafhuber

Fachtagung "Brandschutz für Photovoltaik-, Stromspeicherungs- und Windkraftanlagen

  • Termin: Donnerstag, 13. November 2025, 8.30-16.30 Uhr
  • Ort: Schlungszentrum Schrack Seconet, Eibensbrunnergasse 18, 1120 Wien
  • Veranstalter: B&C Brandschutz & Consulting GmbH
  • Kosten: 350 Euro (exkl. MWSt, inkl. Verpflegung und MIttagessen)
  • Gilt als Brandschutzpass-Verlängerung gemäß TRVB 117 0

Information und Anmeldung: www.bc-brandschutz.at

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