Oesterreichs Energie : Michael Baminger ist neuer Präsident
Stefan Szyszkowitz, EVN und Vizepräsident Oesterreichs Energie, Michael Strugl, Verbund und Vizepräsident Oesterreichs Energie, Michael Baminger, Vorstandssprecher der Salzburg AG und Präsident Oesterreichs Energie, Peter Weinelt, Wiener Stadtwerke Holding und Vizepräsident Oesterreichs Energie, Barbara Schmidt, Generalsekretärin Oesterreichs Energie und Leonhard Schitter, Energie AG Oberösterreich und Vizepräsident Oesterreichs Energie (v.l.n.r.)
- © Oesterreichs EnergieDie Spitzengremien der Interessenvertretung der österreichischen E-Wirtschaft Oesterreichs Energie wurden am 15. Juni 2026 turnusmäßig neu bestellt. Dabei hat das Präsidium Michael Baminger, Vorstandssprecher der Salzburg AG, für die Funktionsperiode von drei Jahren zum Präsidenten gewählt. Michael Strugl vom Verbund, Leonhard Schitter von der Energie AG Oberösterreich, Stefan Szyszkowitz von der EVN und Peter Weinelt von der Wiener Stadtwerke Holding wurden zu Vizepräsidenten des Verbandes bestellt. Die beiden Spartensprecher Karl Heinz Gruber, Erzeugung und Franz Strempfl, Netze, wurden in ihren Funktionen bestätigt, Jörg Sollfelner, EVN Energieservices GmbH, ist neuer Sprecher der Sparte Handel & Vertrieb.
Mit dieser Neubestellung endet zugleich die Präsidentschaft von Michael Strugl, der die Position in herausfordernden Zeiten innehatte. „Michael Strugl hat Oesterreichs Energie in Jahren geprägt, die von Energiekrise, Krieg und massiven Preisverwerfungen bestimmt waren. Dass die E-Wirtschaft in dieser Phase Sicherheit und Orientierung geben konnte, trägt auch seine Handschrift. Dafür gilt ihm großer Dank“, so Generalsekretärin Barbara Schmidt.
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Von der Krise in die Umsetzung
Baminger will seine Präsidentschaft unter neue Vorzeichen stellen: „Die E-Wirtschaft muss nun aus der Krise in die Umsetzung kommen. Nach Jahren der Stabilisierung geht es jetzt darum, den Umbau des Energiesystems zügig und geordnet voranzutreiben — mit schnelleren Verfahren, leistungsfähigen Netzen, mehr erneuerbarer Erzeugung, Speichern und einem verlässlichen Rahmen für Investitionen." Nicht neue Zielbilder seien entscheidend, sondern Umsetzung und sichtbarer Fortschritt.
Im Zentrum der neuen Präsidentschaft soll außerdem das Zusammenspiel von Versorgungssicherheit, Leistbarkeit und Unabhängigkeit im Energiesystem stehen. „Die Transformation entscheidet sich nicht am Ob, sondern am Wie“, betont Baminger. Dafür brauche es Tempo, Klarheit und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen — in der Branche ebenso wie in Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft.
Diesen Zugang unterstreicht auch Schmidt: „Michael Baminger steht für eine E-Wirtschaft, die zuhört, entscheidet und umsetzt. Er verbindet Kundennähe mit Systemverständnis — und genau diese Kombination braucht es jetzt.“ Oesterreichs Energie verstehe sich dabei als Partner, der nicht nur Interessen vertritt, sondern Orientierung für das Gesamtsystem gibt, dafür Verantwortung übernimmt, Zusammenarbeit organisiert und Fortschritt ermöglicht.