Johnson Controls

Preiswertere Energiespeicher für Elektrofahrzeuge

Johnson Controls Power Solutions präsentiert auf dem Auto-Salon in Genf (8.-18. März 2012) Energiespeicher der neuen Generation. Sogenannte Submodule verfügen über alle wesentlichen Komponenten, um flexibel und kosteneffizient Lithium-Ionen-Batteriesysteme zu bauen.

E-Mobilität

Johnson sieht in den Submodulen von Elektrofahrzeugen den Schlüssel zu preiswerten Energiespeichern für Hybrid- und E-Autos. Submodule bestehen heute zumeist aus runden Lithium-Ionen-Zellen und sind quasi das elektrische Herz von Hybrid- und Elektrofahrzeugen. Die nächste Generation der Submodule verfügt über prismatische Zellen, dadurch benötigen sie weniger Bauraum und lassen sich leichter in Fahrzeuge integrieren.

Auf dem 82. Auto-Salon in Genf (8.-18. März 2012) präsentiert Johnson Controls neue Energiespeicher mit prismatischen Lithium-Ionen-Zellen Bild: Johnson Controls

Die Submodule enthalten alle wesentlichen Komponenten wie Speicherzellen, elektrisches Kollektorsystem, Überwachungselektronik, Kühlsystem und mechanische Befestigungsmöglichkeiten. Durch eine Art Baukastensystem lassen sie sich leichter an verschiedene Fahrzeuge anpassen. Das verkürzt Entwicklungszeiten und hilft, sie preiswerter zu produzieren. Spätestens 2014 sollen sie in die Serienproduktion gehen, wenn das Unternehmen entsprechende vollautomatische Produktionskapazitäten im Rahmen des nationalen Schaufensterprojekts in Hannover aufbauen kann.

Im Pavillon Vert des 82. Auto-Salons in Genf, präsentiert Johnson Controls die neue Technologie: "Der Pavillon Vert steht im Zeichen der Nachhaltigkeit: Unsere Energiespeichersysteme der nächsten Generation helfen unseren Kunden, Autos zu bauen, die weniger Kraftstoff benötigen. Damit passen wir perfekt in den speziellen 'grünen' Bereich des Autosalons in Genf", sagt Stefan Suckow, Managing Director bei Johnson Controls. "Aktuell arbeiten wir daran, Lithium-Ionen-Batterien erschwinglicher zu machen, um die Einführung in den Massenmarkt zu erleichtern."

Besucher des Auto-Salons in Genf können an einem 3-D-Projektions-Tisch virtuell Submodule aus verschiedenen Zellen zusammenbauen und erfahren nebenbei viele technische Details zu den Produkten. Für Testfahrten auf dem Gelände steht ein Elektro-Lieferfahrzeug Ford Transit Connect Electric zur Verfügung, das mit einer Lithium-Ionen-Batterie von Johnson Controls ausgestattet ist.