Burgenland Energie : Speicherförderung statt negative PV-Preise
Die Situation an den Strombörsen bringt derzeit häufig negative Preise für PV-Überschuss-Strom. MIt bis zu minus 480 Euro pro MWh wurde zuletzt dieser Überschuss-Strom gehandelt, der eben genau zu jenem Zeitpunkt anfällt, an dem alle Photovoltaik-Anlagen am produktivsten sind. Burgenland Energie spürt diese Situation, denn das EVU verkauft den überschüssigen PV-Strom seiner Kund*innen direkt an der Strombörse weiter.
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Im Jahr 2025 lag der für Burgenland-Energie-PV-Einspeisekund*innen durchschnittlich erzielte Strompreis an der Strombörse bei 4 Cent pro Kilowattstunde. Burgenland Energie hat den Kund*innen jedoch eine durchschnittliche Vergütung von rund 9 Cent pro Kilowattstunde bezahlt. Burgenland Energie reagiert auf diese Situation mit zwei neuen Maßnahmen.
- Speicherförderung: 500 Euro für neue Speicher und Speichererweiterung der Burgenland Energie gibt es ab sofort für Privatkund*innen. Das ermöglicht erhöhten Eigenverbrauch durch Speicherung des Überschuss-Stroms und mehr Unabhängigkeit von den Strombörsen.
- Burgenland Einspeiser: Ein neuer Tarif von 7 Cent pro kWh, stabil auf 20 Jahre, und die Vermarktung des PV-Stroms über die Energiegemeinschaft "Fanclub Burgenland Energieunabhängig" soll den für die Strombörsen übrig bleibenden Überschuss-Strom weiter reduzieren.
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