The Smarter E Europe 2021

Industriestandards für den Energiesektor

Auf der Smarter E Europe im Oktober 2021 präsentierten Rittal und Eplan, wie die Standardisierung von Systemkomponenten und Wertschöpfungsprozessen die Energie-Zukunft vorantreiben kann.

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Beim Thema Energie stehen alle Zeichen auf schnelle Transformation. Auf der „The Smarter E Europe“ 2021 in München zeigten Rittal, Eplan und Partner, wie standardisierte Industriekomponenten und Planung mit durchgängigen Daten für Tempo und Sicherheit sorgen können.

Auf der Suche nach smarten E-Ideen

Industrie und Energiesektor suchen nach Lösungen, um den CO₂-Footprint ihres Wirtschaftens so schnell wie möglich zu senken. Die Mobilitätswende erfordert Geschwindigkeit beim Ausbau flächendeckender Ladeinfrastruktur, die Digitalisierung schreitet voran und benötigt leistungsstarke Rechenzentren. Energiesysteme wandeln sich zu Smart Grids mit intelligent vernetzten Anlagen und smarten Steuerungsverfahren. Energiesektor, Technologie-Unternehmen und Anlagenbauer müssen nun einsetzbare, belastbare Lösungen schaffen.

Schlüssel Standardisierung

Der Schlüssel liegt in der Standardisierung von Systemkomponenten und Wertschöpfungsprozessen. Wir sehen darin eine Chance für den Anlagenbau und alle Gewerke des Energiesektors“, sagt Raphael Görner, Leiter der Business Unit Energy & Power Solutions bei Rittal dazu. Er erklärt weiter: „Mit durchgängigen digitalen Prozessen entstehen geprüfte Industrielösungen, flexibel konfiguriert und eingesetzt. Lückenlose Daten über die gesamte Wertschöpfungskette vom Engineering mit Eplan über die effiziente Herstellung bis hin zum Service sorgen für Tempo und Sicherheit bei Planung und Bau der neuen Infrastruktur.

Auf der „The Smarter E Europe“ von 6. - 8. Oktober 2021 gaben die Experten von Rittal und Eplan gemeinsam Antworten auf Fragen wie: Wie können Anlagenbauer in der Energiebranche ihre Wertschöpfungsprozesse automatisieren und industrialisieren? Wie erhöhen Industrielösungen mit standardisierten Modulen für Stromspeicher und Ladeinfrastruktur Tempo und Sicherheit beim flächendeckenden Ausbau? Eplan präsentierte zudem die neue Eplan Plattform 2022 und belegte mit Referenzen aus dem Energiesektor, wie standardisiertes Engineering und Planung schon ab Start für Effizienz sorgen können. Die Lösungen sollen Komplexität durch vereinfachte Dokumentation reduzieren, um ein zuverlässiges Engineering-Backbone für Anlagenbetreiber und Energieversorger aufzubauen - kombiniert mit einer cloudbasierten Kollaborationsplattform zur Verwaltung der Lieferkette.

Premiere für Outdoor Energiespeicher

Messe-Premiere hatte auch eine neue Lösung von Rittal Partner Commeo: Eine Outdoor Energiespeicher-Lösung, welche die Modularitätsvorteile des Rittal VX25 Systems mit Pouchzellen-Technologie, Klimatisierung und integrierter Leistungselektronik vereint. Für hohe Verfügbarkeit und niedrige „Mean Time To Repair“ sorgt dabei die Umrichter-Lösung von Benning. Besucher erfuhren zudem, wie die Rittal Blue e+ Technologie auch als Outdoor-Lösung durchschnittlich 75% Energie und CO₂ einsparen kann. Dass sich besonders klimafreundliche Energiespeicher auch in rauen Industrieumgebungen nutzen lassen, belegte BeePlanet mit Power ESS, die nachhaltige 2nd-Life-EV-Batterien in das VX25 System mit Schutzart IP54 integrieren.

Bei der Ladeinfrastruktur für die Mobilitätswende sorgt standardisierte Systemtechnik auch für ein verlässliches Backend: Passende Gehäuselösungen mit vorgedachtem System liefert Rittal zum Aufbau eines AC Ladeparks mit 8 oder 16 Ladepunkten beispielsweise in Verbindung mit Phoenix Contact. Mit ezy charge AC präsentierte Zillmer eine Lösung direkt für den Ladepunkt, die auf effizienten Ausbau mit Rittal Rahmenprofil und Systembaukasten setzt.