Heiztechnik

Wie eine Platte mit Kohlenstoffschicht kleine Räume innovativ heizt

Wie ein Tiny House heizen, ohne Platz wegzunehmen? Das Unternehmen Future Carbon will mit seiner e-Wall die Lösung gefunden haben. Wie die Platte funktioniert und warum sie nicht gewartet werden muss, lesen Sie hier.

Heiztechnik E-Heizung Kohlenstoff Produktinnovation Future Carbon

Tiny Houses liegen immer mehr im Trend. Längst sind sie zu etwas geworden, das Luxus und gutes Leben nicht ausschließen muss. Die Häuschen schaffen es durch innovatives Design, Wohnen auf kleinstem Raum – meist zwischen 15 und 45 Quadratmetern – möglich und praktisch zu machen.

Da muss natürlich auch die Heizung mitziehen. Auf kleinstem Raum können schließlich schon normale Radiatoren ungeheuer platzraubend sein. Deswegen bringt Future Carbon, ein das Bayreuther Unternehmen für Werkstoffe auf Kohlenstoffbasis, ein Heizsystem genau für diesen Zweck auf den Markt.

Die Carbo e-Wall ist eine elektrisch beheizbare Trockenbauplatte, die wie eine herkömmliche Gipskartonplatte verbaut wird. Sie wird an der Wand oder Decke zusammen mit den anderen Platten verschraubt. Sie verbraucht so keinen Platz und ist nach einem letzten Anstrich mit Dispersionsfarbe für den Nutzer nicht einmal sichtbar.

Sicher zum Anfassen

Auch andere Lösungen, wie Spiegel- oder Tafelinfrarotheizungen, versuchen, möglichst wenig Platz wegzunehmen. Sie werden aber für gewöhnlich nur an Wänden befestigt und sind außerdem sichtbar.

Die e-Wall wird über ein kleines Netzteil ans Stromnetz angeschlossen und gibt Infrarotwärme ab. Die Intensität ist einstellbar. Der Betrieb läuft auf Niedervolttechnik (24 Volt), was die Berührung der Platten ungefährlich macht.

Laut Future Carbon liegt ein weiterer wichtiger Aspekt darin, dass die Platten im Vergleich zu Glaspanelen keine Hotspots, sondern eine einheitliche Wärme im Raum kreieren.

Die Kohlenstoff-Beschichtung auf der Platte hat das Future Carbon selbst entwickelt. Sie soll auch Grund sein, warum die Platten laut Hersteller keine Wartung benötigen. Die Betriebsdauer wird mit 20 Jahren beziffert.