Beleuchtung im Krankenhaus : Zumtobel stattet Anbau des Universitätsklinikums St. Pölten aus

Das Gebäude D verfügt auf jeder Ebene über einen Operationssaal. Clean II Supreme Hochleistungsleuchten sorgen für eine gleichmäßige, blendfreie Ausleuchtung in Reinraumumgebungen.

Das Gebäude D verfügt auf jeder Ebene über einen Operationssaal. Clean II Supreme Hochleistungsleuchten sorgen für eine gleichmäßige, blendfreie Ausleuchtung in Reinraumumgebungen.

- © Markus Marouschek

Das Universitätsklinikum St. Pölten hat als größtes Krankenhaus in Niederösterreich nach dreieinhalb Jahren Bauzeit mit dem Haus D einen elfstöckigen Klinikneubau mit 1.384 Räumen und elf Operationssälen auf einer Bruttogrundfläche von 61.400 m² in Betrieb genommen. Im Untergeschoss ist neben den Technikräumen auch ein Restaurant mit rund 400 Plätzen für Mitarbeitende entstanden. Neben diversen Fachabteilungen beherbergt der Neubau in Ebene 8 auch Räume für die Karl Landsteiner Privatuniversität.

„Wir sind stolz auf unseren Neubau und es ist gelungen, den medizinischen Fortschritt und pflegerische Innovationen einzusetzen, um die Sicherheit unserer Patientinnen und Patienten sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu erhöhen“, freut sich die Klinikleitung des Universitätsklinikums St. Pölten.

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Das Mitarbeiterrestaurant kombiniert Tageslicht mit modernen Slotlight infinity Leuchten, um eine angenehme, entspannte Atmosphäre zu schaffen.

- © Markus Marouschek

7.880 Leuchten installiert

Zumtobel hatte den Auftrag, eine ganzheitliche Lichtlösung zu konzipieren, die Funktionalität mit Atmosphäre in Operationssälen, Aufenthaltsräumen, ambulanten Bereichen, Fluren sowie im Restaurant verbindet. Dafür mussten hohe Anforderungen an Hygiene, Farbwiedergabe und Blendschutz erfüllt werden.

Die Installation wurde maßgeblich von einer Arbeitsgemeinschaft bestehend aus den Elektroinstallationsbetrieben Klenk&Meder sowie Schmied&Fellmann ausgeführt. Für die Planung waren das Architekturbüro Pfaffenbichler und der Elektroplaner IGTA verantwortlich. Insgesamt wurden 6.880 verschiedene Leuchten für die allgemeine Beleuchtung sowie rund 1.000 Leuchten für die Notbeleuchtung verbaut.

Lichtdesign für unterschiedliche Anwendungen

Im Gesundheitswesen ist es unerlässlich, starkes, präzises Licht dort einzusetzen, wo Genauigkeit gefragt ist – und sanftes, dimmbares Licht dort, wo Menschen sich ausruhen und erholen. Auf diese Weise unterstützt die Beleuchtung sowohl die medizinische Arbeit als auch die Genesung der Patient*innen. Das spiegelt sich auch in den verschiedenen Lichtsystemen wider:

  • Die Hochleistungsleuchte Clean II Supreme sorgt für gleichmäßige und blendfreie Beleuchtung in Operationsbereichen und auf Intensivstationen, während
  • Lighfields III eine Mischung aus diffusem und gerichtetem Licht in Fluren, Aufenthaltsbereichen und Untersuchungsräumen bietet.
  • Mit Sinus kommen LED-Leuchten für die Zimmer der Patient*innen zum Einsatz.
  • In den Intensivbereichen verhindern Clean II-Deckenleuchten mit speziellen sandgestrahlten und mattierten Sonderabdeckungen unerwünschte Reflexionen und Spiegelungen.

Lichtstreifen aus der Serie Slotlight infinity slim sorgen im Ambulanz-Bereich für eine beruhigende Stimmung und ein modernes Ambiente.

- © Markus Marouschek

LEDs für nachhaltigen Betrieb

Die Lighfields III Leuchten nutzen eine mehrschichtige Mikropyramidenoptik, die diffuses und gerichtetes Licht ausbalanciert, LED-Punkte homogen auflöst und Mehrfachschatten vermeidet. Dank einer reduzierten Leuchtdichte aus spitzen Winkeln entsteht keine Blendwirkung. Farbtemperatur und Intensität lassen sich über weite Bereiche einstellen. Mit einem Wirkungsgrad von 148 lm/W und einer LED-Lebensdauer von 50.000 Stunden verbrauchen die Leuchten wenig Energie und sorgen für einen nachhaltigen Einsatz.

„Wir haben schon bei früheren Projekten mit dem Universitätsklinikum St. Pölten zusammengearbeitet. Daher freut es uns besonders, dass wir sie erneut mit unseren Services und unseren Produkten speziell für den Einsatz im Healthcare-Bereich überzeugen konnten“, betont Vertriebsbeauftragter Martin Hasenberger von Zumtobel.

>> Kreislauffähige Lichtlösungen für den Handel

In den Fluren unterstützt die Kombination aus warmen Wandfarben und hellen Deckenleuchten die Patient*innen bei ihrer Genesung

- © Markus Marouschek

Speziallösung und Human Centric Lighting

Die für Reinräume konzipierte Leuchtenfamilie Clean II verfügt über porenfreie, antistatische Glas- oder PMMA-Abdeckungen, die Keimbildung verhindern und resistent gegen Desinfektionsmittel, Hitze, Chemikalien sowie Dampf sind. Auch sie verfügen über Technologie für eine präzise, blend- und schattenfreie Beleuchtung bei hoher Farbwiedergabe, Farbtemperatursteuerung und Dimmung. Removable Light Engines mit Seitenbeleuchtung und Click-System ermöglichen einen wartungsfreien Einbau sowie sterilen Austausch außerhalb des Raums. Die rahmenlose, glatte Konstruktion minimiert Kontaminationen und funktioniert auch in Über- und Unterdruckräumen.

Die Sinus-Reihe verfügt über LED-Module, die sich flexibel für verschiedene Situationen wie Lesen, Raumausleuchtung, Untersuchung oder Nachtbeleuchtung einsetzen lassen. Sie unterstützen dank Human Centric Lighting eine Anpassung des Lichts an den Tagesverlauf und damit auch an die innere Uhr der Kranken. Das Licht und die Schalter lassen sich elektrisch verschieben und so an die aktuelle Position eines Bettes anpassen. 

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