E-Mobilität

Ein Elektroauto, das sich selbst auflädt

Solarenergie ist etwas tolles, doch Aufladen und Reichweite sind noch Probleme der e-Mobility. Wie man aber mit einem neuen Auto von Aptera aber 1.000 Kilometer weit kommt ohne aufzuladen, lesen Sie hier. Spoiler: Für einen Kauf sind Sie schon etwas zu spät dran.

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Wer an die Nachteile von Elektromobilität denkt, dem fällt sofort das Aufladen des Autos ein. Doch ohne Anstecken geht’s wohl nicht – oder vielleicht doch? Das kalifornische Startup Aptera Motors, ein Hersteller hocheffizienter Straßenfahrzeuge, hat jetzt ein neues Gefährt herausgebracht – und behauptet, dass dieses nie aufgeladen werden muss.

Das Vehikel funktioniert über Solarenergie, hat drei Räder und ist in zwei Ausführungen erhältlich. Die Batterie des Modells Paradigm kommt auf eine Reichweite von etwa 650 Kilometern, das Model Paradigm Plus sogar auf 1.600 Kilometer. Ganz nebenbei sieht es auch noch ziemlich futuristisch aus.

© YouTube/Aptera Motors

Genau genommen wird das Auto natürlich sehr wohl aufgeladen, der Nutzer muss sich nur nicht darum kümmern. Möglich gemacht wird das durch rund drei Quadratmeter an Solarpanelen. So sollen durch Sonnenenergie jeden Tag etwa 73 Kilometer gefahren werden können.

https://youtu.be/HNjUdTJjiNk

Die zuvor erwähnte Reichweite von 650 beziehungsweise 1.600 Kilometern wird erst durch elektrische Motoren erreicht, die ganz normal über die Steckdose aufgeladen werden können – die Batterie kommt dabei auf 100 kWh. Voll aufgeladen würde man mit dem Paradigm Plus also laut Aptera von Wien nach Zürich und wieder zurück fahren können.

Die Modelle kosten knapp 30.000, respektive 47.000 Dollar. Wer sich ein kostspieliges Weihnachtsgeschenk wünschen will, muss aber noch etwas warten. Beide Versionen waren nämlich innerhalb von 24 Stunden bereits ausverkauft.