Intelligentes Energiemanagement : Smartfox zeigt Innovationen bei der EM-Power

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Das Salzburger Unternehmen Smartfox war mit seinen Energiemanagement-Lösungen erneut bei der diesjährigen EM-Power in München vertreten. Neben den Schwerpunkten Monitoring und dynamische Stromtarife hat Smartfox seine neue E-Mobility Plattform in den Mittelpunkt seines Messeauftritts gestellt.

Das Ziel ist klar definiert: Smartfox-Kund*innen und Installateur*innen soll eine intelligente Lösung geboten werden, welche darauf abzielt, Stromkosten effektiv zu senken. Unter anderem beschäftigen sich die beiden Geschäftsführer Hermann Buchsteiner und Matthias Fischbacher mit der Integration von dynamischen Stromtarifen. Dafür wurden bereits erste Tests durchgeführt und eine multifunktionale Schnittstelle für die Darstellung der Börsentarife im Smartfox-Energiemanagement entwickelt. So wird es möglich, eine Vielzahl an Energieanbietern zu integrieren, auch wenn jeder davon unterschiedliche Abrechnungsmethoden verwendet. Denn ab 2025 müssen Energieversorger mindestens einen dynamischen Stromtarif, der sich stündlich nach dem Börsenpreis richtet, anbieten.

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Flexibilität durch dynamische Stromtarife

Im Gegensatz zu anderen Herstellern bietet Smartfox keinen eigenen dynamischen Stromtarif an, sondern stellt Kund*innen die Möglichkeit bereit, über das My Smartfox Portal von den variierenden Strompreisen auf dem Markt zu profitieren. Kund*innen können festlegen, dass die Verbraucher den günstigen Tarif innerhalb eines bestimmten Zeitraums nutzen oder den dynamischen Stromtarif beziehen, wenn er unter einem bestimmten Preis liegt. Im Gegensatz zu anderen Systemen kann so frei gewählt werden, welcher dynamische Tarif das beste Gesamtpaket darstellt.

Für die Nutzung des dynamischen Stromtarifes ist zudem keine eigene Photovoltaikanlage erforderlich. Das Energiemanagement von Smartfox ist so ausgelegt, dass alle Nutzer*innen – unabhängig von der individuellen Strombezugsquelle – Zugang zu dynamischen Stromtarifen erhalten. Damit will das Unternehmen ermöglichen, die Verbrauchsgewohnheiten so zu steuern, dass Endverbraucher*innen von den stundenbasierten, günstigsten Börsenstromtarifen profitieren.

⇨ Mit einem Rechenbeispiel legt Smartfox den Vorteil des dynamischen Stromtarifs dar:

Angenommen, eine Person fährt einen Tesla Model S mit einer jährlichen Fahrleistung von 20.000 km, was einem Stromverbrauch von rund 4.000 kWh entspricht. In Österreich liegt der durchschnittliche statische Stromtarif im Jahr 2023 bei 0,33 Euro brutto pro kWh. Im Gegensatz dazu lag der durchschnittliche dynamische Stromtarif in den letzten sechs Monaten bei 0,08 Euro pro kWh. Ohne den dynamischen Stromtarif würden 1.320 Euro pro Jahr gezahlt werden müssen
. Mit dem dynamischen Tarif reduziert sich die Stromrechnung auf 320 Euro pro Jahr. Somit spart die Person 1.000 Euro jährlich.

Neue E-Mobility Plattform

Während der Fachmesse in München stand auch das Thema E-Mobility stark im Fokus. Als neues Highlight für E-Autofahrer*innen sowie Unternehmen wurde die E-Mobility Plattform, welche direkt im My Smartfox Portal integriert ist, vorgestellt. Mit ihr haben Nutzer*innen die Möglichkeit, ihre Ladestation bequem zu verwalten. Die neue Funktion ermöglicht es, Daten wie beispielsweise Ladedauer oder Ladekosten zu erfassen sowie schnell und einfach auszuwerten. Diese Informationen werden in einem übersichtlichen Ladebericht zusammengefasst.

Es ist außerdem möglich, bis zu fünf Ladestationen zu integrieren, was die Ladeinfrastruktur flexibel erweiterbar macht. Mit der RFID-Funktion, welche auch in den Smartfox-Wallboxen integriert ist, wird die automatisierte Auswertung durch den RFID-Tag nochmals vereinfacht. Durch diese Integration können autorisierte Benutzer*innen ihre Identität schnell verifizieren, was den Ladevorgang sicherer gestaltet. Die Plattform erstellt personalisierte Berichte zu den Ladevorgängen der einzelnen RFID-Tags.

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