Windparks von Burgenland Energie : Nachtruhe für Windräder: Burgenland ersetzt Blinklichter mit Sensortechnik

Burgenland Energie dreht erstem Windpark in Österreich dauerhaft die Blinklichter ab

Burgenland Energie dreht dem erstem Windpark in Österreich dauerhaft die Blinklichter ab. Im Bild: Stephan Sharma, CEO der Burgenland Energie.

- © Burgenland Energie

1977 gab es den ersten Spatenstich für die Windkraft im Burgenland. „Mit dem ersten Windrad haben wir damals einen Meilenstein für die Energieunabhängigkeitsbewegung gesetzt", weiß Stephan Sharma, CEO der Burgenland Energie. Nun präsentiert er eine neue Windkraft-Innovation: „Wir haben bereits vor drei Jahren mit dem Projekt gestartet, die dauerhaft blinkenden roten Lichter bei Windrädern in der Nacht durch innovative, neue Technologien zu ersetzen, sodass die Lichter nur angehen, wenn sich tatsächlich ein Flugzeug oder Hubschrauber nähert“, so Sharma.

Vor über einem Jahr habe man die neue Technologie im größten Windparks Österreichs in Andau das erste Mal in Österreich bei der Burgenland Energie installiert und einer Testphase mit der Austro Control und dem zuständigen Ministerium unterzogen. „Die Tests waren sehr erfolgreich und auf dieser Basis hat das Ministerium in den letzten Monaten die entsprechende Verordnung entwickelt, um es in Österreich zu ermöglichen, dauerhafte Befeuerung durch sensorgesteuerte Lichter zu ersetzen.“ Diese wurden nun vom zuständigen Ministerium erlassen.

„Der von uns beantragte Landesbescheid ist ebenfalls gerade bei uns eingegangen. Mit leichten Adaptionen, zusätzlich zu den bestehenden Lampen sind Infrarotlampen zu installieren“, so Sharma. Nach der Abnahme der Adaptationen durch die Austro Control werde in den nächsten Wochen beim größten Windpark in Österreich in Andau das dauerhafte rote Blinken abgeschaltet. Burgenland Energie zeigt sich stolz, dass die Windanlagen in der Nacht damit quasi unsichtbar werden.

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