SnapSolar : Clever geklemmt: SFS bringt Montagesystem für Fassaden-PV
Durch vertikale Montage lassen sich Fassadenflächen zusätzlich zur Energiegewinnung nutzen, ohne bestehende Dachflächen zu beanspruchen.
- © SFSPhotovoltaik wird längst nicht mehr ausschließlich auf Dachflächen realisiert. Insbesondere bei Bestandsgebäuden oder bereits belegten Dächern gewinnen Fassaden- und Wandanwendungen an Relevanz, um zusätzliche Energieerträge über die Gebäudehülle zu generieren. Mit der vertikalen Installation verändern sich auch die Anforderungen an Montage, Toleranzausgleich und Ausführungsqualität. Genau dafür hat die Schweizer Unternehmensgruppe SFS das Montagesystem SnapSolar für wandmontierte Photovoltaikanlagen entwickelt, das auch auf dem österreichischen Markt erhältlich ist.
Im Zentrum von SnapSolar steht ein definiertes Montageprinzip, das auf eine sichere Handhabung und reproduzierbare Abläufe ausgelegt ist. Das System kombiniert tragende Profile, Modulhalter und Klemmelemente zu einer klaren Montageabfolge. Positionierungs- und Justiermöglichkeiten erleichtern das Platzieren der Module und ermöglichen einen kontrollierten Toleranzausgleich auf der Baustelle.
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Definierter Systemaufbau
Das Montagesystem basiert auf Einzelkomponenten, die die direkte Befestigung von Photovoltaikmodulen auf geeigneten Fassadenuntergründen ermöglichen. Es ist für den Einsatz auf Trapezblechfassaden sowie auf Betonuntergründen konzipiert und kann auf Anfrage auch bei Sandwichpaneelen eingesetzt werden. Zentrale Elemente sind ein Aluminium-C-Profil mit rückseitiger EPDM-Unterlage, Photovoltaikhalter für Moduldicken von 30 bis 40 Millimetern sowie Mittel- und Endklemmen zur Modulfixierung. Ergänzt wird der Aufbau durch den sogenannten SnapClip, der die Position des Modulhalters auf dem Profil sichert und zugleich Justierungen während der Montage ermöglicht.
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Schrittweise Modulpositionierung
Für die Montage wird das PV-Modul zunächst in der unteren Klemme positioniert, wodurch der Zugang zu den rückseitigen Kabelanschlüssen erhalten bleibt. Anschließend wird die obere Modulkante eingesetzt und das Modul in seine endgültige Position abgesenkt. Das Montageprinzip erlaubt eine schrittweise Ausrichtung der Module, ohne benachbarte Elemente demontieren zu müssen, etwa bei durchlaufenden Modulreihen an Fassadenflächen.
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Dadurch lassen sich auch bei größeren Fassadenflächen gleichmäßige Modulbilder umsetzen. Zur Feinjustierung stehen Ausgleichs- und Feineinstellplatten zur Verfügung, mit denen Höhenabweichungen bis zu zwei Millimetern direkt im System ausgeglichen werden können. Größere Toleranzen lassen sich über eine Anpassung der unteren Modulauflage korrigieren, ohne angrenzende Module entfernen zu müssen. Nach dem Ausrichten werden die Module über einen frontseitig zugänglichen Klemmbefestiger mit definiertem Anziehdrehmoment fixiert, wodurch die endgültige Position gesichert wird.
Ergänzende Planungssoftware
Ergänzend unterstützt eine Planungssoftware die Auslegung von SnapSolar-Projekten von der Konzeptphase bis zur Umsetzung. Sie ermöglicht eine systemkonforme Dimensionierung der Anlage sowie die frühzeitige Abstimmung von Modulaufteilung, Befestigungspunkten und Materialbedarf. Dadurch lassen sich Montageabläufe in der Planungsphase optimieren und Schnittstellen zwischen Planung und Ausführung reduzieren.