KI bei EVUs : Wie der Verbund künstliche Intelligenz in den Arbeitsalltag integriert
Stefan Horn CEO Leftshift One, Christoph Prasch und Damir Trtanj, beide Verbund (v.l.n.r.)
- © Stefan Horn Leftshift OneKünstliche Intelligenz ist vielerorts bereits Bestandteil des Arbeitsalltags. So auch für tausende Beschäftigte des österreichischen Energieunternehmens Verbund. Mehr als 3.500 Mitarbeitende greifen regelmäßig auf digitale Unterstützung zurück. Als Betreiber von 132 Wasserkraftwerken und Stromversorger von rund einer halben Million Endkund*innen in Österreich unterliegt das Unternehmen einer Vielzahl interner und externer Vorgaben.
Um in diesem komplexen Regelwerk rasch Orientierung zu finden, setzt Verbund seit über einem Jahr auf die virtuelle Assistentin Polly. Das System hat den Überblick über das komplexe Regelwerk und kann Fragen ohne bürokratischen Aufwand schnell beantworten. „In der österreichischen Energiewirtschaft setzen wir moderne Technologien dort ein, wo sie unsere Arbeit sinnvoll unterstützen und sicherer machen. Dabei ist uns ein verantwortungsvoller Umgang mit Daten besonders wichtig", betont Christoph Praschl, Head of Group Organization & Customer Engagement bei Verbund Business Solutions. Umgesetzt wurde die Lösung gemeinsam mit dem österreichischen Partner Leftshift One.
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Schon in mittelgroßen Unternehmen sammeln sich mit den Jahren Unmengen an Dokumenten und Dateien an.Stefan Horn, Leftshift One
Antworten in Sekunden statt Tagen
Leftshift One ist auf den Einsatz künstlicher Intelligenz zum Zugriff auf unternehmensinternes Wissen bei gleichzeitiger Sicherstellung des Datenschutzes spezialisiert. Seit 2020 hat das Grazer Start-up Unternehmen wie die Uni Graz, VTU, Novomatic oder Fresenius Kabi durch maßgeschneiderte Softwareanwendungen unterstützt.
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„Schon in mittelgroßen Unternehmen sammeln sich mit den Jahren Unmengen an Dokumenten und Dateien an", weiß Stefan Horn, CEO von Leftshift One. Mit der Lösung MyGPT hat das Unternehmen eine Basis geschaffen, die es ermöglicht, auf vorhandenes Wissen zuzugreifen und so konkrete Fragen zu beantworten. Polly ist so eine KI auf Basis von MyGPT: „Sie kann in Sekundenbruchteilen komplexe Fragen zielsicher beantworten, für die ein Mensch oft Tage gebraucht hat.“
Künstliche Intelligenz kann langwierige Arbeitsabläufe gerade im Wissensmanagement beschleunigen und die Anwender*innen für wichtigere Aufgaben freispielen. Das war auch für den Verbund ausschlaggebend, wie Damir Trtanj, Head of Cotrolling, SAP & Operations bei Verbund Business Solutions erklärt: „Für Verbund war entscheidend, dass wir unseren Mitarbeitenden mit Polly die Sicherheit geben, dass sie ohne langwierige Suche zu exakten Ergebnissen kommen. Dadurch können sie sich auf die wichtige Arbeit für unsere Kund*innen konzentrieren.“